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Wir versetzten Berge!

26. Juni 2010 Allgemein

Deutscher Meister 2009 + 2010
Am Freitag, 18. Juni gegen 15.30 Uhr war es endlich soweit: Die Fahrt ins „Ungewisse“ zum Final Four nach Bad Wildungen (Hessen) begann. Es lag ein „Aroma“ von gespannter Vorfreude in der Luft. Trainer Shorty Linde hatte jedoch im Vorwege schon allein das erneute Erreichen der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft als „den“ eigentlichen Erfolg eingestuft, so das alles Weitere nur noch „Sahnehäubchen seien“.


Die freundschaftliche mannschaftliche Geschlossenheit, die die Truppe auszeichnet und ein Trainer, der es beherrscht, jedes einzelne der Mädchen mit Spaß am Handball zu Höchstleistungen zu motivieren, ließ jedoch vom Einzug ins Finale träumen.
Obgleich unser Halbfinalgegner, der Gastgeber aus Bad Wildungen, sich nicht wirklich abschütteln ließ und hartnäckig „nur“ Führungen von zwei bis vier Toren zuließ, hatte man wegen der von der Mannschaft ausgestrahlten Souveränität nie ernsthaft das Gefühl, um den Spielverlust fürchten zu müssen. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit hatte unsere Mannschaft dann die Offensive der Gastgeber fest im Abwehrgriff, so dass unsere Führung dann bis zum Schluss auf 34 : 24 ausgebaut werden konnte.
Da Spandau es im zweiten Halbfinale nicht vermochte, sich gegen den starken HC Leipzig durchzusetzen, hieß es, sich im Finale den im Vorfeld als Favoriten genannten Sächsinnen zu stellen.
Das Finale gegen Leipzig war vom Verlauf her fast ein Spiegelbild unseres Halbfinales, nur noch intensiver, temporeicher und kämpferischer.
Wenn Nane Sibbersen und Jana Franzke mit sich und ihren Leistungen im Halbfinale noch selbst unzufrieden waren, konnten doch beide im Finale wieder glänzen. Die Eine durch einige Glanzparaden, die Andere durch die ihr eigene Dynamik von der sich so mancher Flitzbogen eine Scheibe abschneiden konnte.
Aber es ist fehl am Platze nur einzelne Spieler hervorzuheben. Shorty und sein Team haben mit akribischer Analyse die Taktik erarbeitet, Catharina Volquardsen und Fenja Jensen mit geschickten Tempowechseln und Übersicht die Mannschaft auf dem Feld geführt, Sarah Schäfer mit kraftvollem Durchsetzungsvermögen überzeugt, Franzi Miegel mit bekannten Sambarhythmen die Außenverteidigung ausgetanzt, Chrissy Amend – wie schon so oft ? zwei ganz wichtige Siebenmeter unschädlich gemacht und auch Lisa Detert, Lisa Radomski und Lea Woch wussten die sich ihnen bietenden Chancen frech und ohne zögern zu nutzen. Christina Schmidtke hatte die starke Leipziger Kreisläuferin gut im Zaum und konnte auch vorne eine Menge Zählbares auf die Liste setzen.
Bezeichnend für den Teamgeist war jedoch, dass die Mannschaft der bis dahin torlos gebliebenen Kaddy Petersen den letzen Siebenmeter schenkte, den sie ganz cool und souverän verwandelte und sich diebisch darüber freute.
So konnte der Meistertitel dann mit dem Ergebnis von 32 : 26 errungen werden.

Die Heimfahrt gestaltete sich dann denkbar fröhlich und ausgelassen. So manches Liedgut wurde in die richtigen Verse gebogen und kam manchmal auch eher laut als schön aber trotzdem mit voller Inbrunnst über die Stimmbänder.
Besonderer Dank gilt auch den Daheimgebliebenen, die den Heimkehrern mit Wunderkerzen und Silvesterraketen einen herzlichen Empfang bereitet haben. Trotz der mitternächtlichen Stunde wurde dann noch ein Stündchen gefeiert.

Mir selbst bleibt abschließend nur noch festzustellen, dass die Gastgeber des Final Four in Bad Wildungen es verstanden haben, ein gelungenes Finalwochenende zu organisieren und zu gestalten, das allen Protagonisten sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Auch gilt ein Dank an alle Sponsoren ohne deren finanzielle Unterstützung ein solcher Erfolg wohl nicht denkbar gewesen wäre.
kt/Tb.

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